Die Instrumente

Die Great Highland Bagpipe (GHP)
Wenn man sich Dudelsäcke in Kombination mit Schottland vorstellt, dann handelt es sich meistens um diese Gattung einer Bagpipe. Die GHP besteht aus dem Blowstick, mit welchem der Sack (= Bag) aufgeblasen wird. Ursprünglich war der Sack aus Leder. Heute verwendet man pflegeleichtere Materialien, wie z.B. GoreTex. Dann gibt es noch den Chanter, die eigentliche Spielflöte wo der bekannte schrille Ton mit Hilfe eines Doppelrohrblattes (= Chanter Reed) erzielt wird. Der ständig begleitende Bordunklang wird von zwei Tenor-Drones und einer Bass-Drone erzeugt. In diesen Drones bringen die Drone Reeds die Luftsäule zum schwingen.

Great Highland Bagpipe

Die Scottish Smallpipe (SSP)
Um auch in kleineren Räumen, oder geselligen Runden gelegentlich mit einer Bagpipe spielen zu können, habe ich mir diese Scottish Smallpipe in der Stimmung „D“ angeschafft. Vom Aufbau her ist diese der GHP sehr ähnlich. Bei den Drones klingt jedoch ein Dreiklang. In der Originalversion wäre eine SSP jedoch mit einem Ballow (= Blasebalg) ausgestattet. Diese mundgeblasene Version erleichtert den Umstieg zwischen den beiden Instrumenten.

Scottish Small Pipe

Der Practise Chanter (PC)
Das Spiel erlernt man grundsätzlich immer mit einer Übungsflöte (dem Practise Chanter), welche direkt mit dem Mund geblasen wird und um etliches leiser ist, als sein großer Bruder. Auch später verwendet man den Practise Chanter ständig, um neue Tunes, oder Verziehrungsnoten (Embellishments) einzustudieren. Gerade zu Beginn sollte man nur in einen Practise Chanter samt Lernmaterial investieren – dies reicht vorerst vollkommen aus und die Kosten halten sich in Grenzen!

Practise Chanter

Meine beiden Bagpipes stammen vom renomierten Pipemaker R.T. Shepherd, aus Schottland und ich bin sehr zufrieden damit. Auch der Service und der Kontakt via e-Mail klappt prima.